#nachvorneträumen Teil 2

Hier nun in der Fortsetzung des Teil 1 des Artikels #nachvorneträumen ein Ausschnitt von KLARAs Träumen ... 

  • Kinder wachsen, unabhängig von ihrem Elternhaus, gesund und gut ausgestattet auf. Wir schätzen und pflegen das Potenzial für unsere Zukunft, die Kinder in unserer Gesellschaft. Armut ist ein No go. Und Fallenlassen ebenso.

  • Klimaziele werden engagiert und mit viel Phantasie von Menschen und ihren Organisationen mitgedacht und genutzt für kluge Lösungen und nicht als wiederholte Herausforderung verstanden, diese geschickt zu unterlaufen.

  • Lebens-, Beziehungs- und Gefühlskompetenzen (Wie wäre es mit LOVE-Fächern? Hab ich irgendwo einmal gelesen … in etwa so etwas wie Leben, Offenheit, Vernetzung, Empathie) sind genauso wertgeschätzt und als Lerninhalte etabliert in den Schulen, wie z.B. die MINT-Fächer.

  • In den interdisziplinär aufgestellten Lern- und Entwicklungszentren, früher Schulen genannt, begleiten LOVE-kompetente Menschen die Schüler*innen. Als Lernbegleitende sind sie Teil dieses Lernprozesses. Gemeinsam Lernen ist so zu einem ganz anderen Ansatz geworden.

  • Auch sonst hat sich längst etabliert, dass Menschen sich Zeit nehmen, sich persönlich zu reflektieren. Elternschulen, Paar- oder Kommunikationsworkshops gibt es physisch und auch natürlich im Netz. Inner Work und Achtsamkeit gehören ebenso zum Leben dazu, wie z.B. Sport.

  • Wir haben gelernt, Digitales klug als Unterstützung zu nutzen, menschliche Begegnung bewusst und achtsam zu gestalten. Und uns medienkompetent zu verhalten. Wie ein Junkie an Smartphone und Co zu hängen, sind überwundene Fehlentwicklungen der vergangenen Jahrzehnte.

  • Wir sind wieder regionaler geworden, nutzen kurze Wegstrecken und können Leben und Arbeiten wunderbar miteinander verbinden. Wir leben in bunten, grünen Quartieren, in denen man sich trifft, wohnt, lernt und begegnet. Systemrelevante Strukturen sind vorhanden und zugänglich. Auto? Diese Phase haben wir überwunden.

  • Es ist normal, nachhaltig mobil zu sein. Mit einem eigenen Auto die Straße zu versperren oder diese gar in eigene Häuser zustellen, sind Erzählungen von früher.

  • Häuser werden vielmehr dafür genutzt, das Grundrecht auf gesundes und lebensfreundliches Wohnen zu ermöglichen, für jeden. Wohnlösungen mit Gemeinschaftslösungen liegen im Trend. Nicht jede*r muss alles im eigenen Heim haben. Sharing ist gelebtes Prinzip.

  • Wertschätzung besteht seit Jahren nicht nur aus warmem Händedruck früherer Zeiten, sondern wird über gerechte Bezahlung realisiert.

  • Mein Lieblings-Work-Hack ist längst Wirklichkeit geworden, der Work Hack 25. Es reicht, wenn wir 25 Stunden pro Woche unserem Business folgen. So haben wir weiteren Freiraum für persönliche Entwicklung, soziale, politische, sportliche oder kulturelle Aktivitäten, Familie oder einfach mal Nichtstun. Und die Lebensarbeitszeit wird individuell angepasst. Ab 65 halbtags, das ist keine schlechte Sache. Denn es hält Gesellschaft und Individuum gesund.

  • Um zukünftigen Virusmutationen nicht unvorbereitet gegenüberzustehen, hat sich u.a. das bedingungslose Grundeinkommen längst etabliert. So können Wandel und globale disruptive Veränderungsschübe besser abgefedert werden. Und das Gesundheitssystem ist vorbereitet und äußerst flexibel geworden.

  • Das alles ist nun möglich, da sich neue Werte etabliert haben. Ehrbarkeit statt Gier, Eco-Orientierung statt Egoismus, Nachhaltigkeit und Enkeltauglichkeit statt nach-mir-die-Sintflut, Kompetenz statt Macht.

  • Durch Corona hatten wir 2020plus gelernt, dass weniger auch mehr sein kann und nicht nur ein Sprichwort ist. War es wirklich so attraktiv vor Corona, mit vielen Anderen auf großen Schiffen zu hocken und über die Meere zu reisen? Sich auf Flughäfen herumzutreiben und an Hotelpools die Liegen zu ergattern? War es wirklich so bedeutsam, ständig unterwegs zu sein auf Events, Sportveranstaltungen und anderen Ereignissen? Fanden wir durch unseren Konsum die Wärme, Anregung, Erfüllung, die uns wirklich getrieben hat? Und überhaupt nicht attraktiv war sicherlich, zu den Verlierern des alten Systems zu gehören. Haben wir gewusst, was wir suchten?

KLARAs Anliegen ist und bleibt es weiterhin, jetzt in 2020 und darüber hinaus, menschliche Reifung, Kooperation und Verständigung voranzubringen.

Dafür braucht es Rituale, Räume, Zeiten und Strukturen. Und vor allem, Wille. Den Willen, sich zuzuhören, anzunehmen, aussprechen zu lassen, sich zu reflektieren, eigene Gedanken und Konzepte zu inspizieren. Auch sich auszuhalten in unseren Unterschiedlichkeiten. Und es bedarf der Fähigkeit, mit Gefühlen umgehen zu können, Beziehungen lebendig und respektvoll zu gestalten.

Ganz gleich, ob privater oder professioneller Natur. In der bunten, vielfältigen und vor allem komplexen Gesellschaft der Gegenwart und Zukunft brauchen wir INNERE KOMPETENZEN, um mit Wandel und Spannungen umgehen zu können. Und kreativ-achtsame Lösungen für unsere Zukunft auf und mit diesem Blauen Planeten.

Es wird KEIN LUXUS sein, sich selbst zu erkunden und innerer Reifung zu stellen ...

... sondern Notwendigkeit, insbesondere für zukunftsgewandte Führungskräfte und Impulsgeber*innen in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft. Und diese Notwendigkeit lässt sich mit Freude, Herz und Aufmerksamkeit bestens angehen. Im Jahr 2050 können wir uns nicht mehr vorstellen, dass diese Seite der Entwicklung früher einfach dem Zufall überlassen war.

Möge KLARA die Zukunft noch erleben, um sich daran zu erfreuen.

Soweit erst einmal von meiner (Bärbel) Seite, wie ist es mit euren Träumen? Teilt doch eure Ideen über #nachvorneträumen, wenn ihr mögt!

Denkt dran, Gedanken werden Wirklichkeit.

Es ist viel sinnvoller, die Kraft der Phantasie für attraktive Ausblicke zu nutzen als für Dramaszenarien zu missbrauchen. Und dann, werden wir aktiv für unseren Traum!

Zurück