Stimmungsbooster für turbulente Zeiten

Wie Selbstführung gelingt

Auch hier in unseren Räumen entladen sich Überforderungen, Stress und „ich-habe-die-Nase-voll“ Äußerungen von Mitarbeitenden insbesondere sozialer und pädagogischer Kontexte. Und beim Einkauf im Supermarkt um die Ecke erschrak ich: Die Menschen gingen mit wenig Schwung, für sich, kein Lächeln und Ansprechen hier und da.

Klar, wenn die Sonne lacht und wir bei 20 Grad endlich einen leckeren Kaffee auf der Bank draußen genießen dürfen, steigt die Stimmung fast von allein. Doch was tun, wenn das Draußen dies nicht hergibt? Wie finden wir wieder zu Kraft, Lebensfreude und Motivation, um unsere Welt genießen und auch positiv gestalten zu können?


Hier ein Versuch, kleine Stimmungsbooster zusammenzustellen, die Licht ins Dunkel bringen können:

  • Den Tag bewusst begrüßen und sich an seine Einzigartigkeit erinnern: Herzlich willkommen, lieber Tag! Es ist ein Präsent, heute dabei sein zu dürfen.

  • Auf jenes achten, was trägt, sowohl privat als auch im Beruf und dankbar dafür sein: Die Menschen, das Dach über dem Kopf, der gefüllte Kühlschrank, die Zugehörigkeit im Unternehmen, die Aufgabe, die wartet, die Ziele, die ich mir setzen und in kleinen Schritten erreichen kann.

  • Erinnern daran, „irgendwas geht immer!“ Was kann mein kleiner Schritt zum Guten heute sein?

  • Das Stimmungstief begrüßen, ansehen und liebevoll verabschieden.

  • Das Grübeln stoppen. Kopf nach oben, Schultern nach hinten und lächeln! Auf den Atem achten!

  • Die Arme nach oben recken (Y-Haltung) und tief durchatmen, den Körper sinken lassen und ausatmen und das Ganze noch ein paarmal wiederholen. Funktioniert, nicht wahr?

  • Und noch ganz anders, lest konstruktiven Journalismus, wie z.B. perspective daily, unterstützt Hilfsorganisationen, auch mit kleinem Betrag.

 

Gemeinsam den Kurs in Richtung positive Kraft zu stellen ist ziemlich wirksam.

  • So in der Partnerschaft, Familie, mit Freunden oder im Team. Tauscht euch aus darüber, was „stimmt“, mit euch und eurer Gemeinschaft, was stärkt, hilfreich ist und was ihr schätzt am Kontakt, ohne die Augen vor den Baustellen zu verschließen!

  • Welchen Beitrag mögt ihr womöglich gemeinsam leisten für eine positive Zukunft?

Selbst in der Kraft bleiben, den Fokus auf das Machbare, Nährende zu lenken, sich wertschätzend und achtend begegnen und gemeinsam einer guten Entwicklung zu widmen, das ermöglicht große positive Unterschiede, auch wenn es in winzig kleinen Schritten geschieht. Seid wirksam, ob durch Dekorieren schöner Frühlingsblumen, Heimwerkeln oder gemeinsames Lösen beruflicher Herausforderungen.

  • Lasst euch nicht die Laune von Schwarzseherinnen und Widerständlern vermasseln. Und vergesst das Feiern nicht!

  • Erzählt gute Geschichten über eure (Zusammen-) Arbeit, euren Zusammenhalt und eure Wirksamkeit, dann werden auch andere folgen, euch in eurem Bereich unterstützen zu wollen.

  • Träumt gemeinsam für eine gute Zukunft!


KLARA erinnert daran: Wir haben die Wahl.

Die Wahl unserer Wahrnehmungen, Bewertungen, Handlungen und Haltungen. Und unseres Umfeldes.
Nutzen wir das bewusst. Das bringt Hell ins Dunkel!

 

(BR)

Zurück