Was ist eigentlich ein OWIvent?

OWIvent Logo

Seit den 2010er Jahren beschäftigen wir uns mit Agilität, neuen Unternehmensformen und dem Thema New Work. So sind wir - oder besser - ist Rainer auf das spannende Netzwerk intrinsify.me! gestoßen. Im September 2014 nahmen wir in Lübeck das erste Mal an einem sogenannten Wevent teil zum Thema „Mit Vordenkern vormachen.“ Eine bereichernde und bewegende Erfahrung! Intirinsify.me ist entstanden um Mark Poggenberg und Lars Vollmer herum. Aus anfänglichen Treffen mit wenigen Menschen ist mittlerweile ein Netzwerk mit an die 1000 Menschen entstanden. Ein Netzwerk rund um das Thema Neue Arbeit. Intrinsify nennt die wie ein Barcamp organisierte Meetings WEVENTs. Dieser tolle Name ist – wie so oft – durch einen kleinen Tippfehler entstanden. Oder hat sich so seinen Weg gesucht??

Auf jeden Fall wurden für uns aus einem Wevent-Besuch mehrere und im Oktober 2016 begleitete ich hier in Bielefeld ein lokales meetup von intrinsify. Natürlich trafen auch hier die üblichen „Verdächtigen“ der regionalen Szene aufeinander. Und so entstand die Fragestellung:

Was geschieht wohl, wenn die Menschen aus der Beratungsszene, welche sich immer wieder auf diesen Veranstaltungen treffen, zusammen für einen Tag in Klausur gehen?

Daraus entwickelte sich die Idee des OWIvents als nichtkommerzieller Vernetzungsworkshop. Ihr merkt nun schon, OW wie Ostwestfalen – das I – weil es auch ein wenig wie das L in OWL aussieht und so schön klingt – und das vent hinten dran vom weVENT. Organisiert werden die OWIvents von Thomas von Sehlen, Chrstina Zweigle und mir, Bärbel Röpke.

Am 21. Januar 2017 startete das OWIvent 1 mit 28 Personen, suchte noch Form, Anlass und Fokus. Zur Orientierung hatten wir das Oberthema Neue Arbeit auf der noch leeren Agenda. Der Fokus fand uns - noch unbenannt - am Nachmittag im sonnenverwöhnten Wintergarten der Bildungsstätte Einschlingen kurz vor Schluss: Das Neue begrüßte uns, hatte noch keine Kontur und keine Worte, aber tiefe Qualität. Das Erwarten dessen, was vorher nicht intendiert, nicht benannt war und sich doch zeigen wollte. Aufbrechen und Loslassen von alten Konzepten darüber, wie Arbeit, Leben und Miteinander sein kann, waren zu spüren.

Beim ersten OWIvent

Aus dieser Begeisterung entstand der Impuls, weiter zu machen mit diesem Anfang. Der 8. Juli 2017 wurde der Tag des 2. OWIvent, diesmal im Möglichkeitenraum in Steinhagen. Das Oberthema diesmal: Das Neue lebt. Die Tagesagenda entwickelte sich, wie es sich für diese zeitgemäße Arbeitsform gehört, eben eine Mischung aus Open Space und Barcamp,. Sie bietet Raum für jene Themen, die geteilt und besprochen werden wollen. Einige Teilnehmende hatten etwas vorbereitet, andere formulierten spontan ihre Anliegen. Und obwohl diesmal eine kleinere Gruppe von knapp 20 Personen zusammen gekommen war, fanden sich bald doppelt so viele Themen im Vergleich zum ersten Mal. Inspirierend stets die sprudeligen Geschichte(n) rund um die Gründung und Etablierung der schmackhaften Limoment, konkrete Vernetzungswünsche, Ausblicke auf aktuelle Veränderungsprojekte oder einfach mal der Wunsch, drauf los philosophieren.

Und wie lautet eine bedeutsame Vorannahme dieser Art der sich öffnenden Arbeit?

"Vorbei ist vorbei, nicht vorbei ist nicht vorbei."

Und genauso ist es. Zwischen den OWIvents ist Zeit für Begegnung, Zusammenarbeit und Auftauchen des Neuen. Für mich konkretisiert sich mit den OWIvents eine alte Idee. Nur so viel sei gesagt:

Zunehmende Digitalisierung braucht menschliche Vernetzung. Und Verbundenheit. Nicht als Luxus. Sondern als Notwendigkeit und neuem Standard.

Letztere Sätze sind inspiriert vom Dalai Lama und der kennt sich doch aus mit dem Leben. 

Wer also interessiert ist, möge sich den 20. Januar 2017 reservieren, dann sind wir wieder in Einschlingen.

Und im Blog von unserer Netzwerkpartnerin Johanna Brühl findet sich ein inhaltlicher Bericht vom letzten OWIvent

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